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So stoppst Du wirksam Haarausfall.


Haarausfall was hilft wirklich?

Haarausfall ist ein sehr weit verbreitetes Problem und das nicht nur im Alter. Tendenziell sind Männer häufiger betroffen. Du hast Haare auf der Bürste gefunden? Du findest Haare morgens auf Deinem Kopfkissen? Die Geheimratsecken werden größer und größer? Im Ablauf deiner Dusche findest Du immer mehr Haare? Es bildet sich ein kreisrunder Bereich auf Deinem Hinterkopf? Freunde sprechen Dich darauf an?

Auf dieser Website erhältst Du umfassende Informationen rund um das Thema Haarausfall und was Du dagegen tun kannst. Angefangen bei der Prävention bis hin zu Mitteln die gegen akuten Haarausfall helfen.


Mann prüft seinen Haarausfall
Der tägliche Check im Spiegel. Haarausfall ist aber ein Problem, das nicht nur Männer betrifft (© goodluz - Fotolia.com)

Wie viel Haarausfall ist normal?

Der Mensch verliert pro Tag etwa 70–100 Haare. Solltest Du also nur ein paar Haare auf Deinem Kopfkissen entdeckt haben, besteht kein Grund zur Sorge. Alles ist „normal“. Von Haarausfall spricht man erst, wenn Du regelmäßig mehr als 100 Haare am Tag verlierst.

Das ist auch schon eine wichtige Lektion: man kann sich beim Thema „Haarausfall“ sehr leicht verrückt machen. Wer sich jeden Tag selbstkritisch im Spiegel betrachtet, neigt auch gegebenenfalls dazu, zu schnell in Panik zu geraten. Hier also mein erster Tipp: gemach, gemach :-)


Welche Ursachen hat Haarausfall?

Die Ursache von Haarausfall zu klären ist meist keine leichte Aufgabe. Zwischen dem Eintreten des Haarausfalls und dem auslösenden Ereignis können Wochen oder gar Monate liegen. Auch ist natürlich das zunehmende Alter und die erbliche Veranlagung ein häufiger Grund dafür, dass die Haare lichter werden. Bist Du ein Mann dann bist Du mit einer Wahrscheinlichkeit von 30 % schon vor dem 30. Lebensjahr betroffen. Drei von vier Männern erwischt es aber eh früher oder später. Bist Du eine Frau, dann wird es dich auch mit 30%iger Wahrscheinlichkeit treffen, solltest Du über 40 Jahre alt sein. Bist Du über 50 Jahre, dann steht die Chance 50/50.

Um aber wirksam eine Behandlungsstrategie zu entwickeln ist die Klärung der Ursache das Wichtigste, das Du tun solltest. Am besten mit medizinischem Beistand.

Infografik: Verlauf von Haarausfall
Haarausfall beim Mann beginnt meist mit Geheimratsecken. Die kahlen Stellen werden zunehmend größer (© rob3000 – Fotolia.com)

Arten von Haarausfall

Man unterscheidet nach folgenden Typen von Haarausfall und dessen Ursachen. Erblich bedingter Haarausfall (Alopecia androgenetica), diffuser Haarausfall (Effluvium diffusum) und kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata).

Bevor Du mit der Behandlung bzw. Deiner Therapie beginnt musst Du zuerst klären was vorliegt. Bitte beachte: der kreisrunde Haarausfall ist eine entzündliche Krankheit und ist nicht zu verwechseln mit der Platte. Wenn Du eine Platte bekommst und deswegen aktiv wirst, so gehörst Du vermutlich in Gruppe 1, dem androgenetischen Haarausfall. Der kreisrunde Haarausfall ist daran zu erkennen, dass sich häufig mehrere kreisrunde Areale auf Deinem Kopf bilden. 

Erblich oder hormonell bedingter Haarausfall

  • erbliche Veranlagung
  • hormonelle Veränderungen z.B. in den Wechseljahren

Diffuser Haarausfall

  • Stress und psychische Gründe
  • falsche Ernährung
  • Haarausfall nach Schwangerschaft
  • schwere Infektionen oder Grippe
  • Störungen des Stoffwechsels
  • Haarausfall im Herbst (saisonaler Haarausfall)
  • Schilddrüsenüberfunktion / -unterfunktion
  • Medikamente oder Vergiftungen
  • Eisenmangel
  • Pflegefehler (z.B. das falsche Shampoo)
  • mechanische Ursachen (Frisur, falsche Kopfbedeckung etc.)

Kreisrunder Haarausfall

Der kreisrunde Haarausfall ist eine entzündliche Krankheit, bei der mehrere unterschiedlich große Kahlstellen am Kopf auftreten. Die Ursache ist unbekannt, hängt aber vermutlich mit dem Immunsystem bzw. einer Autoimmunerkrankung des Körpers zusammen. Bei kreisrundem Haarausfall, solltest Du zwingend einen Arzt aufsuchen.



Haarausfall – welcher Arzt ist der Richtige?

Generell habe ich ja schon öfter darauf hingewiesen, dass man zum Arzt sollte. Hier sei auch gleich noch einmal besonders auf den kreisrunden Haarausfall hingewiesen, der auf alle Fälle in die Hände eines Arztes gehört. Doch welcher Arzt ist der Richtige bei Haarausfall. Eigentlich gibt es dafür 2 Möglichkeiten:

  • Der Hausarzt. Der Hausarzt ist generell immer eine gute erste Anlaufstelle. Auch kennt er Deine Geschichte meist bereits am besten. Nicht immer wird Haarausfall in den Bereich der Dermatologie gehören. Vielleicht gibt es in deiner Historie Hinweise auf Ursachen anderer Art. Der Hausarzt ist auf alle Fälle in der Lage dich zum idealen Facharzt weiterzuleiten.
  • Der Hautarzt (Dermatologe). Meistens wirst Du beim Dermatologen landen. Die Kopfhaut ist eben Haut. Also ab zum Hautarzt. Auch wenn ggf. später andere Fachrichtungen (z.B. Gynäkologie, Onkologie) in eine Behandlung involviert werden müssen, ist der Start beim Hautarzt am besten. Er ist auch mit diagnostischen Möglichkeiten ausgestattet (z.B. Trichogramm, Trichoscan)

Einen guten Arzt in Deiner Umgebung kannst Du am besten über die Ärztebewertungsplattform www.jameda.de finden.

Wann sollte man zum Arzt?

Natürlich lässt sich hier keine pauschale Antwort geben. Aber je früher man das macht, um so eher bestehen die Chancen, das Problem in den Griff zu bekommen. Auch besteht ja die Chance, dass eben gar kein wirkliches Problem besteht. Nach einer Schwangerschaft verlieren Frauen häufig Haare. Das wird sich in der Regel aber von alleine lösen und ist eben normal.

Generell solltest Du aus meiner Sicht auf alle Fälle dann zum Arzt:

  • Du nimmst den Haarausfall als sehr stark wahr und er belastet dich eventuell psychisch
  • Das Haar lichtet sich an Stirn, Hinterkopf oder entlang des Scheitels
  • Du findest jeden morgen Haarbüschel auf Deinem Kopfkissen
  • Beim Haarewaschen und Kämmen gehen häufig extrem viele Haare aus
  • Du möchtest Behandlungen mit Arzneimitteln starten
  • Du hast Deine ausfallenden Haare täglich über 2 Wochen lang gezählt und es sind deutlich mehr als 100 Haare pro Tag
  • Freunde, Verwandte, dein Frisör weisen dich vermehrt daraufhin, dass Deine Haare weniger werden
  • die Haare fallen an unterschiedlichen Stellen am Kopf in Büscheln aus
  • Du nimmst den Haarausfall in Kombination mit einem Brennen auf der Kopfhaut war
  • Es bilden Sie Rötungen oder gar Narben auf Deiner Kopfhaut

Was kann man gegen Haarausfall tun?

Generell solltest Du herausfinden, was die Ursache für Deinen Haarausfall ist. Idealerweise rate ich immer zum Aufsuchen eines Arztes bevor man mit Behandlungen irgendwelcher Art beginnt. Die Frage ist letztlich auch immer ob man das Symptom (also den Haarausfall) behandelt bzw. minimiert oder an der Ursache arbeitet. Im Bereich der Behandlung von Haarausfall gibt es folgende Ansätze:

  • Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
  • Hausmittel gegen Haarausfall
  • Ernährung anpassen/optimieren
  • Stress abbauen (z.B. durch Entspannung)
  • Schadstoffe vermeiden (z.B. Rauchen, Alkohol)
  • Haarpflege verändern
  • Mechanische Ursachen beseitigen (z.B. eine falsche Haarbürste)
  • Kaschieren (z.B. durch geschickte Frisur, Toupet, Perücke
  • Haartransplantation

Regaine gegen Haarausfall

Regaine und dessen Wirkstoff Minoxidil gilt als Standard in der Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall. Regaine wird äußerlich angewendet (z.B. als Schaum oder Lösung) und auf die Kopfhaut aufgetragen. Wie Minoxidil genau wirkt ist eigentlich unbekannt und es ist eher ein pharmazeutisches Zufallsprodukt. Minoxidil ist ursprünglich als Blutdruckpräparat entwickelt worden. Nebenwirkung, Ihr ahnt es schon: Haarwuchs. Daraufhin hat man sich um die Zulassung zur Behandlung von Haarausfall bemüht. Bei Männern kommt eine Minoxidil-Lösung oder ein Minoxidil-Schaum mit einem Wirkstoffanteil von 5 % zum Einsatz. Haarausfall bei Frauen wird mit einer 2%igen Minoxidil-Lösung behandelt. Minoxidil hat sich in Studien beim erblich bedingten Haarausfall mehrfach als wirksam erwiesen und ist wissenschaftlich sehr anerkannt (Beispiel: Link zu einer Studie Minoxidil Schaum).


Wo kannst Du Regaine kaufen?

Generell in jeder Apotheke oder Online-Apotheke. Regaine ist apothekenpflichtig, kann aber ohne Rezept gekauft werden. Natürlich gibt es Regaine auch einfach über Amazon. Hier bekommst Du:


Propecia gegen Haarausfall

Gerade der Wirkstoff Finasterid (Propecia) hat sich bei erblich bedingten Haarausfall bei Männern als wirksam erwiesen. Dies ist auch durch klinische Studien belegt. Propecia ist verschreibungspflichtig und wird in Form von Tabletten verabreicht. Der Wirkstoff Finasterid blockiert ein Enzym, das das männliche Hormon Testosteron in Dihydrotestosteron umwandelt. Der androgenetische Haarausfall wird durch dieses Hormon verursacht. Dadurch ist Propecia in der Lage den androgenetischen Haarausfall aufzuhalten/auszubremsen. Übrigens gilt auch für Finasterid, dass man es ursprünglich zur Behandlung von Prostataproblemen entwickelte und dann feststellte, dass die Haare wuchsen. Für den Haarausfall bei Frauen ist Finasterid ungeeignet bzw. ggf. kontraindiziert und spielt in der Regel keine Rolle. Aufgrund der Beeinflussung des Hormonhaushaltes wurde es wenn dann auch nur bei Frauen nach den Wechseljahren eingesetzt. Dies ist aber auch eher die Ausnahme und darf nur mit ärztlicher Unterstützung durchgeführt werden.

Wie bekommst Du ein Propecia-Rezept?

Bei deinem Hausarzt oder z.B. einem Dermatologen. Du kannst auch beim Online-Dienst DrEd – Ihr Arzt im Netz ein Rezept anfordern:

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Haarausfall vorbeugen

Was kannst Du tun um Haarausfall zu vermeiden? Hier sei vor allem einem der diffuse Haarausfall, der auch häufig durch Stress, Fehlernährung, Pflegefehler usw. verursacht wird, genannt. So gesehen ist es schon einmal ein bewährtes Hausmittel an den Haarausfall verursachenden Dingen zu arbeiten.

Das kannst Du tun, um Haarausfall vorzubeugen:

  • Vermeide/reduziere tierische Fette, Produkte aus Weißmehl und Kohlenhydrate. Hier sei z.B. eine Ernährung nach der sog. LOGI-Methode von Dr. Nicolai Worm interessant. Die LOGI-Methode hat natürlich noch viele weitere Effekte und Vorteile (Gewichtsreduktion, niedrigeres Risiko für Herzinfarkt, Bluthochdruck etc.), aber sie gilt als gut umzusetzende Ernährungsumstellung, die auch im Sinne der Vorbeugung von Haarausfall ist.
  • Reduziere das Rauchen (noch besser hör auf). Weiter schaden Alkohol, gesüßte Getränke bzw. viel Zucker und Kaffee. Ja es sind all die schönen Genuss-Sachen, die leider nicht gut für die Haare sein können. Nun solltest Du jetzt Bier übrig haben, so kannst Du dieses gleich zum Waschen der Haare verwenden. Dies wird zumindest ab und zu empfohlen. Ob es hilft? Ich habe es nicht ausprobiert, sondern doch das Bier lieber getrunken. Ich kippe mir kein leckeres, fränkisches Kellerbier in die Haare :-) 
  • Vermeide Stress. Toller Tipp, ja ich weiß. Wie soll das denn gehen? Es gibt natürlich viele Möglichkeiten und Techniken für das Thema. Meine Mittel der Wahl: Sport entspannt, also mach ich 1-2 x die Woche was. Lesen (keine berufliche Fachliteratur) so viel es geht. Zeit mit meiner Familie verbringen. Wie Deine ideale Stressvermeidungstechnik aussieht, weiß ich nicht. Wichtig ist aber zu wissen, dass man Stress entschleunigen sollte und dass es in der heutigen Zeit eine gute Idee ist sich etwas einfallen zu lassen. Und das nicht nur wegen schöner Haarpracht.
  • Wasche nicht zu viel. Im Normalfall reicht es aus, die Haare zwei- bis dreimal in der Woche zu waschen. Bei fettigem Haar kann es sein, dass Du häufiger ran musst. Mehr als einmal täglich sollte es aber auf keinen Fall sein. Verwende in diesem Fall ein mildes Shampoo.
  • Verwende ein gutes und ggf. auf Deine Haare abgestimmtes Shampoo. Für normales Haar ist ein Shampoo mit einem pH-Wert von 5,5 ideal. Es gibt spezielle Shampoos für fettiges, feines, trockenes, schuppiges, dauergewelltes, coloriertes Haar. Nimm nicht zu viel Shampoo für Deinen Waschvorgang. Ein guter Ansatz könnte Knoblauch-Shampoo oder Brennnessel-Shampoo sein.
  • Kämmen statt bürsten. Vor allem bei nassen Haar solltest Du einen Kamm benutzen. Dieser ist schonender für das Haar. Eine Bürste kann zuweilen sehr grob und unsanft sein.
  • Zu langes Föhnen vermeiden. Am besten die Haare mit einem Handtuch vortrocknen und dann Lufttrocknen. Die Haare möglichst kurz trockenföhnen. Halte einen Abstand von mindestens 15 cm. Mittlere Hitze reicht.
  • Die richtige Haarbürste und den richtigen Kamm verwenden. Wenn schon die Bürste auf dem Handrücken kratzt ist diese für die Haare nicht geeignet. Die Bürste sollte weich und angenehm sein. Die Borsten sind abgerundet oder die Bürste sollte runde Noppen haben. Nur dann schädigt sie nicht so stark die Haare. Bürsten und Kämme reinigst Du regelmäßig am besten mit Shampoo.


Hausmittel gegen Haarausfall & natürliche Präparate:

Bockshornklee gegen Haarausfall

Karl der Große ordnete seinen Anbau an. Mönche im Mittelalter schworen auf seine Wirkung. Angewendet wurde er bei Schmerzen, Verdauungsproblemen, bei Entzündungen und eigentlich für alles. Durch Bockshornklee wird der Aufbau roter Blutkörperchen gefördert, der Körper kann Eisen besser verwerten und die Zellen der Haarwurzel werden besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Bei Haarausfall gelten Präparate aus Bockshornkleesamen als Mittel der Wahl.

Folgende Bockshornklee-Präparate findest du in der Apotheke oder über Amazon:


Priorin gegen hormonell erblich bedingtem Haarausfall bei Frauen

Priorin wird für die diätetische Behandlung von Haarausfall bei Frauen verwendet. Das Präparat basiert auf Inhaltsstoffen der Hirse in Kombination mit Vitamin B5 und beim Eiweißbaustein L-Cystin. Die Wirksamkeit von Priorin bei androgenetischer Alopezie bei Frauen belegt eine Doppelblind-Studie (weder Arzt noch Patient wussten, wer zu welcher Gruppe gehört). Gegenüber der Testgruppe mit Placebo, konnte bei der Gruppe die Priorin erhielt, eine signifikante Steigerung der Anzahl an Haaren im Wachstum nachgewiesen werden (W. Gehring, M. Gloor, “Das Phototrichogramm als Verfahren zur Beurteilung haarwachstumfördernder Präparate am Beispiel einer Kombination von Hirsefruchtextrakt, L-Cystin und Calciumpanthotenat”, Zeitschrift für Hautkrankheiten, 2000)

Priorin Kapseln erhälst Du in jeder Apotheke.



Fazit: Was tun gegen Haarausfall

Viele Wege führen nach Rom – oder auch nicht. Entscheidend ist vor allem die Forschung nach der Ursache. Denn ohne zu wissen was man behandeln will, ist alles auf Zufall aufgebaut. Deswegen hier an dieser Stelle der Hinweis – ich weiß ich wiederhole mich – mit einem Arztbesuch zu klären, was genau los ist. Ansonsten ist es aus meiner Sicht vor allem dann von Erfolg gekrönt, wenn man mehrere Maßnahmen ergreift. Behandlung des akuten Haarausfalls mit dem richtigen Mittel, vorbeugende Maßnahmen ergreifen, an der Ernährung arbeiten, Stress abbauen die Haarpflege umstellen.

Ich hoffe, dass ich Euch hier einen nützlichen Ratgeber zusammenstellen konnte, was man gegen Haarausfall tun kann. Für Feedbacks oder Fragen: Keine Scheu. Ich freue mich über Eure Infos, Kritiken, Fragen und Grüße.

Euer Thomas


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